AGB

Maximize AGBs Event

Folgende Vertragsbedingungen werden von MAXIMIZE Marketing GmbH – Am Sonnenhang 17, 59519 Möhnesee (nachfolgend kurz Agentur genannt) dem Kunden (nachfolgend kurz Auftraggeber genannt) überlassen und werden Inhalt der vertraglichen Vereinbarungen:

I. Allgemeines – Geltungsbereich / Zahlungsziele
1. Die nachfolgenden allgemeinen Vertragsbedingungen sind Bestandteil des jeweiligen Auftrages und ergänzen die getroffenen schriftlichen Vereinbarungen. Der Leistungsumfang wird nur durch diese Bedingungen, den schriftlichen Auftrag, eine entsprechende Auftrags-bestätigung sowie die Leistungsbeschreibung bestimmt. Alle Leistungen, insbesondere Nachträge, Zusätze und Erweiterungen sind schriftlich zu vereinbaren.
2. Der Vertrag kommt durch beiderseitige Unterzeichnung des Auftrages bzw. bei Kaufleuten durch schriftliche Bestätigung des Auftragnehmers zustande. Der Vertrag kommt auch dann zustande, wenn der Auftraggeber eine Anzahlung leistet, die Agentur als solche entgegennimmt, oder Agentur mit der Erfüllung der Vertragsleistungen gegenüber dem Auftraggeber widerspruchslos beginnt.
3. Die Agentur erstellt eine ordnungsgemäße Abrechnung. Alle Preise für Agenturleistungen verstehen sich grundsätzlich rein netto, beim Engagement von Künstlern über die Agentur zzgl. Künstlersozialabgabe auf Künstlerhonorare gemäß dem von der Künstlersozialkasse festgelegten Sätzen und dem gesetzlichen, in der BRD abzuführenden Mehrwertsteuersatz, auch wenn dies im Einzelfall nicht gesondert vorgesehen sein sollte. Sollte eine Mehrwertsteuer an eine andere staatliche Organisation abzuführen sein, so hat Agentur Anspruch auf Zahlung dieser Steuer. Skonto wird nicht gewährt. Der Gesamtbetrag ist – falls nicht anders vereinbart – zahlbar nach Projektfortschritt ohne Abzüge:
➢ – 30 % der Auftragssumme bei Vertragsschluss
➢ – 20 % der Auftragssumme 60 Tage vor Veranstaltungsbeginn
➢ – 20 % der Auftragssumme 30 Tage vor Veranstaltungsbeginn
➢ – 20 % der Auftragssumme 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn
➢ – 10 % der Auftragssumme nach Beendigung der Veranstaltung
➢ – ein Ausgleich der tatsächlich angefallenen Mehr- oder Minderkosten erfolgt mit der Endabrechnung.
4. Reisekosten, Übernachtungen und Spesen werden nach Aufwand abgerechnet. Flüge innerhalb Europas erfolgen in der Economy-Class, Interkontinental-Flüge in der Business-Class. Bahnreisen erfolgen in der 1. Klasse. Fahrten werden mit dem PKW mit 0,50 €/km, mit dem Kleintransporter mit 0,70 €/km und mit einem LKW ab 7,5 t mit 1,40 €/km berechnet.
5. Alle Aufwendungen und Auslagen von Agentur, die nicht nach Maßgabe der Leistungsbeschreibung von Agentur zu übernehmen sind, werden nach Aufwand abgerechnet.
6. Alle Leistungen, die nicht in der Leistungsbeschreibung erfasst sind, sind auch dann zusätzlich vom Auftraggeber zu vergüten, wenn Agentur nicht auf Leistungen Dritter zurückgreift, sondern die jeweilige Leistung durch eigene Mitarbeiter ausführen lässt. Agentur ist berechtigt, Arbeiten, die Agentur im Namen und für Rechnung des Auftraggebers an Dritte vergeben kann, durch eigene Mitarbeiter auszuführen und alsdann gesondert mit dem Auftraggeber abzurechnen.
7. Agentur ist berechtigt, bei Zahlungsverzug Mahngebühren und bankübliche Verzugszinsen zu berechnen.
8. Eventuell entstehende GEMA-Gebühren, Gebühren sonstiger Verwertungsgesellschaften und Künstlersozialversicherungsabgaben, sowie Energie-, Wasser- und Abfallkosten und die Kosten für eine ausreichende Veranstaltungshaftpflichtversicherung, sowie etwaige Veranstaltungsausfall- und/oder Elektronik-/Equipmentversicherung werden vom Auftraggeber übernommen.
9. Andere allgemeine Geschäftsbedingungen gelten nicht. Angestellte der Agentur sind nicht berechtigt mündliche Nebenabreden zu treffen oder schriftliche Zusicherungen zu machen, die über die mit der Geschäftsleitung getroffene schriftliche Vereinbarung hinausgehen.

II. Kostenrahmen / Budget
1. Der Kostenrahmen ist unverbindlich veranschlagt.
2. Sollten die voraussichtlichen Kosten um mehr als 20 % überschritten werden, so hat der Auftraggeber das Recht zur Kündigung.
3. Die Agentur ist verpflichtet, eine Überschreitung des Kostenrahmens um mehr als 20 % unter Hinweis auf das Kündigungsrecht, die Kündigungsfrist und die Folgen eines fristlosen Verstreichens der Kündigung dem Auftraggeber unverzüglich mitzuteilen, sobald die Überschreitung voraussehbar ist. Die Agentur wird in diesem Schreiben dem Auftraggeber auch den Betrag nennen, um den der Kostenrahmen voraussichtlich überschritten wird.
4. Macht der Auftraggeber innerhalb von drei Wochen ab Zugang der Anzeige von seinem Kündigungsrecht keinen Gebrauch, so gilt die Überschreitung als genehmigt, soweit diese den ursprünglichen Kostenrahmen um nicht mehr als 40 % übersteigt. Wird das Kündigungsrecht seitens des Auftraggebers ausgeübt, so stehen dem Auftraggeber gegen die Agentur keinerlei Ansprüche zu, es sei denn, dass zwingende gesetzliche Regelungen oder Vereinbarungen dieses Vertrages entgegenstehen. Übersteigen die Kosten den ursprünglichen Kostenrahmen um mehr als 40 %, so kann die Agentur den Vertrag kündigen, ohne dass dem Auftraggeber Ansprüche gegen die Agentur zustehen, es sei denn, dass zwingende gesetzliche Regelungen oder Vereinbarungen dieses Vertrages entgegenstehen. Kündigt keine der beiden Vertrags-parteien, so muss eine neue Vereinbarung, die eine angemessene Erhöhung des Agenturhonorars beinhaltet, getroffen werden.
5. Die Agentur ist berechtigt, das vereinbarte Honorar, soweit dieses nach dem Zahlungsplan fällig ist, vorweg aus dem Budget zu entnehmen, und zwar auch dann, wenn hierdurch das Budget erschöpft werden sollte.
6. Leistungen, die in den Leistungsbeschreibungen nicht enthalten sind, wird die Agentur erst nach vorheriger Abstimmung mit dem Auftraggeber ausführen bzw. in Auftrag geben, wenn die einzelne Leistung einen Kostenbetrag von 10 % des Kostenrahmens überschreitet.
7. Für den Fall, dass die sofortige Erbringung dieser Leistung für die Verwirklichung des vorliegenden Vertrages erforderlich und eine vorherige Abstimmung mit dem Auftraggeber nicht möglich ist, darf die Agentur vor Abstimmung mit dem Auftraggeber die Leistung erbringen oder in Auftrag geben, soweit der Kostenrahmen um nicht mehr als 20 % überschritten wird. Die Agentur muss in einem derartigen Fall den Auftraggeber nachträglich unverzüglich informieren.
8. Für den Fall, dass eine vorzeitige Erschöpfung des Budgets oder eine Überschreitung des Kostenrahmens erkennbar wird, wird die Agentur den Auftraggeber informieren. Dieser ist nach Eingang der Information verpflichtet, den benötigten Betrag unverzüglich einzuzahlen, soweit dieser den Kostenrahmen um nicht mehr als 20 % überschreitet. Wird der Überschreitung des Kostenrahmens um mehr als 20 % zugestimmt oder gilt die Genehmigung hierzu als erteilt, so ist der erforderliche Mehrbetrag unverzüglich nach Erteilung der Zustimmung oder nach Eintritt der Genehmigungsfiktion vom Auftraggeber einzuzahlen.

III. Durchführung / Organisation
1. Die Durchführung und Ausgestaltung der Veranstaltung erfolgen auf Basis des vorliegenden Konzepts. Abgerechnet wird nach Projektfortschritt. Wesentliche Veränderungen werden mit dem Auftraggeber abgestimmt.
2. Die Agentur ist in der Ausgestaltung des Programms und der Auftritte nach Maßgabe des vereinbarten Ablaufplanes frei. Den künstlerischen Weisungen eines Dritten unterliegt die Agentur nicht.
3. Die Agentur ist berechtigt, die vereinbarten Vertragsleistungen einschließlich eines Programms (z.B. beim Ausfall vorgesehener Künstler) und die Versorgung mit Speisen und Getränken zu ändern, soweit hierdurch der Wert der ursprünglich vereinbarten Leistung nicht nachteilig verändert wird.
4. Bei Bereitstellung oder Buchung der Ausstellungs- und/oder Veranstaltungsräume durch den Auftraggeber werden die Örtlichkeiten an den Auf-, Abbau- und Veranstaltungstagen Mitarbeitern und Beauftragten der Agentur für den Aufbau von Messeständen und Bühnenbauten, Installation von Beleuchtungs- und Beschallungstechnik, sowie für Bühnenproben zugänglich gemacht. Der Abbau beginnt unmittelbar nach Veranstaltungsende. Alle Veranstaltungs- und Raumkosten, wie Energie, Raummiete, Aufsichtspersonal, Saaltechnik, Reinigung, Feuerwehr medizinische Notfallversorgung etc. werden direkt vom Auftraggeber abgerechnet. Künstlergarderoben müssen in ausreichendem Umfang gestellt werden.
5. Gegenstände des Auftraggebers (give aways, Banner, Technik etc.) reisen stets auf Kosten und Gefahr des Auftraggebers. Sofern nicht besonders vereinbart, veranlasst die Agentur den Versand nach eigenem Ermessen ohne Verantwortung für eine besondere Verpackung oder den billigsten und/oder schnellsten Weg. Gegenstände des Auftraggebers, die zur Leistungserbringung von der Agentur erforderlich sind, müssen zum vereinbarten Termin frei Haus bzw. an den von der Agentur angegebenen Ort angeliefert werden. Die Rücklieferung dieser Gegenstände erfolgt unfrei ab Einsatzort. Zum Abschluss einer Transportversicherung, deren Kosten der Auftraggeber zu tragen hat, ist die Agentur berechtigt, jedoch nicht verpflichtet. Etwaige Transportschäden sind der Agentur unverzüglich anzuzeigen. Eventuelle Ansprüche gegen das Transportunternehmen werden auf Verlangen an den Auftraggeber abgetreten.
6. Die Agentur bewahrt im Rahmen des Auftrags überlassene Unterlagen des Auftraggebers für die Dauer von sechs Monaten auf. Bei Überlassung von Originalvorlagen und Speichermedien (CAD-Pläne, Fotos, Druckvorlagen, Speicherchips, USB-Sticks, CD-ROMs, DVDs, Blu-Rays u.ä.) verpflichtet sich der Auftraggeber, Duplikate herzustellen. Für Vorlagen des Auftraggebers, die nicht binnen eines Monats nach Beendigung des Auftrages zurückverlangt werden, übernimmt die Agentur keine Haftung.

IV. Pflichten der Agentur
Die Agentur verpflichtet sich, mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns
➢ das geplante Projekt gewissenhaft zu planen und den Auftraggeber zu beraten,
➢ sämtliche Leistungsträger sorgfältig auszuwählen und zu überwachen,
➢ das geplante Projekt in der Realisationsphase zu überwachen und sicherzustellen.

V. Andere Unternehmer, Subunternehmer
1. Andere Leistungsträger: Grundsätzlich erbringt die Agentur sämtliche Leistungen gegenüber dem Auftraggeber in eigener Verantwortung. In besonderen Fällen – beispielsweise bei Transporten von Personen im Liniendienst – tritt die Agentur teilweise als Vermittler auf. Der Auftraggeber schließt bei solchen – im Angebot eindeutig gekennzeichneten Leistungen – auf Vermittlung der Agentur die erforderlichen Verträge unmittelbar mit dem Leistungsträger. Mit der Auftragserteilung bevollmächtigt der Auftraggeber die Agentur, die erforderlichen Verträge zu schließen. Für die Betreuung solcher Leistungen ist die Agentur berechtigt, die im Angebot aufgeführten Handlingpauschalen zu berechnen.
2. Subunternehmer: Die Agentur ist berechtigt, sämtliche Leistungen auch durch nachrangige Unternehmer zu erbringen. Diese werden ausschließlich zur Erfüllung der Verpflichtungen der Agentur gegenüber dem Auftraggeber tätig, so dass diese nicht verpflichtet ist, über diese Vertragsverhältnisse Rechnung oder Auskunft zu erteilen.
3. Weisungen: Die Agentur ist gegenüber Lieferanten, die vom Auftraggeber mit Leistungen für die Veranstaltung beauftragt wurden, im Interesse und im Namen des Auftraggebers weisungsberechtigt.

VI. Pflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber ist verpflichtet
➢ entsprechend vereinbarte Mitwirkungshandlungen fristgerecht vorzunehmen, insbesondere die für Teilentscheidungen im Rahmen des Projektes erforderlichen Zustimmungserklärungen (z.B. endgültige Wahl des Veranstaltungsortes, logistische Detailentscheidungen, Auswahl von Programmpunkten, Marketing etc.) innerhalb des vereinbarten Zeitplanes zu treffen,
➢ die für die Planung und Durchführung des Projektes entscheidungsbefugten Mitarbeiter oder Gremien zu benennen und deren Verfügbarkeit – oder deren Vertretung – sicherzustellen,
➢ die zur Durchführung des Projektes vereinbarten eigenen Materialien innerhalb des vereinbarten Zeitplanes zu liefern.

VII. Untersuchungs- und Rügepflicht
1. Mängelrüge, Form und Frist: Der Auftraggeber wird die erbrachten Leistungen einschließlich etwaiger Dokumentationen unverzüglich abnehmen bzw. unverzüglich insbesondere auf deren Vollständigkeit untersuchen. Pflichtverletzungen der Agentur die hierbei festgestellt werden, müssen unverzüglich gegenüber dem Mitarbeiter der Agentur vor Ort zunächst mündlich und innerhalb von acht Werktagen schriftlich gerügt werden. Die Mängelrüge muss eine nach Kräften zu detaillierende Beschreibung der Mängel beinhalten.
2. Nachträgliche Mängelrüge: Mängel, die im Rahmen der beschriebenen ordnungsgemäßen Untersuchung oder Abnahme nicht feststellbar sind, müssen innerhalb von acht Werktagen nach Entdeckung unter Einhaltung der in Ziffer 1. dargelegten Rügeanforderungen, jedoch ausschließlich schriftlich gerügt werden.
3. Genehmigung: Bei einer Verletzung der Untersuchungs- und Rügepflicht gilt die Leistung in Ansehung des betreffenden Mangels als genehmigt. Dieses gilt nicht für Fälle des Rückgriffs des Unternehmers und der Verjährung von Rückgriffsansprüchen.
4. Sonstige Prüfung: Der Auftragsgeber verpflichtet sich Leistungen u. Produkte der Agentur insbesondere auf ihre wettbewerbs- u. kennzeichenrechtliche Zulässigkeit zu prüfen oder überprüfen zu lassen.

VIII. Haftung / Höhere Gewalt
1. Grundsatz- und Leistungsbeschreibung: Die Leistungspflichten der Agentur werden ausschließlich von der Leistungsbeschreibung bestimmt.
2. Haftungsgrundsätze: Die Haftung der Agentur für Leistungsfehler nach der Leistungsbeschreibung wird auf solche Schäden begrenzt, mit deren Entstehung im Rahmen der jeweils geschuldeten Leistung typischerweise gerechnet werden muss.
3. Umfang der Haftung: Im Übrigen haftet die Agentur unbeschränkt nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit auch ihrer gesetzlichen Vertreter, leitenden Angestellten und sonstigen Erfüllungsgehilfen. Für leichte Fahrlässigkeit haftet die Agentur bei Körper- und Gesundheitsschäden. Ansonsten nur, sofern eine Pflicht verletzt wird, deren Einhaltung für die Erreichung des Vertragszweckes von besonderer Bedeutung ist (Kardinalpflicht). Das betriebliche und persönliche Risiko für die ordnungsgemäße Abwicklung der Veranstaltung, sowie die Haftung in vollem Umfange für die Sicherheit der Beauftragten und der eigenen und angemieteten Ausrüstung der Agentur trägt der Auftraggeber.
4. Die Agentur übernimmt keinerlei Haftung für Schäden gleich welcher Art, die durch Besucher verursacht worden sind. Schwund, Glasbruch und evtl. Kosten, die durch die Beschädigung des Geländes, der Räume oder unterirdischer Leitungen durch die Installation von Bühnen, Messeständen, Zelten etc. entstehen, gehen zu Lasten des Kunden. Gleiches gilt bei der Beschädigung von durch die Agentur angemietetem Equipment. Der Kunde ist verpflichtet, eine ausreichend dimensionierte Veranstaltungshaftpflichtversicherung abzuschließen und der Agentur auf Verlangen nachzuweisen.
5. Soweit im Rahmen der Veranstaltung die Möglichkeit zur Teilnahme an sportlichen Aktivitäten, Wettbewerben etc. (z.B. Canyoning, River Rafting, Bungee Jumping, Kite-Surfing, Tauchen, Cartfahren, Tontaubenschießen etc.) angeboten wird, wird auf die in der Natur der Sache liegenden üblichen Gefahren hingewiesen. Die Teilnahme an solchen Aktivitäten erfolgt auf eigene Gefahr. Die Agentur und die involvierten Leistungsträger haften nur dafür, dass sie die der Aktivität innewohnende Gefahr nicht vorsätzlich oder grob erhöhen.
6. Im Falle der schuldhaften Nichterfüllung des Vertrages oder bei schuldhafter Vertragsverletzung haftet die Agentur nur bis maximal zur Höhe des vereinbarten Honorars. Die Geltendmachung weiterer Schadensersatzansprüche gegenüber der Agentur ist damit ausgeschlossen. Bei schuldhafter Vertragsverletzung des Kunden ist die Agentur nicht verpflichtet, die Veranstaltung durchzuführen.
7. Die Agentur hat die rechtliche Zulässigkeit sowie die fachliche und künstlerische Vertretbarkeit der von der Agentur entwickelten Maßnahmen mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns eigenverantwortlich zu prüfen. Eine Haftung ist grundsätzlich ausgeschlossen, wenn die Agentur trotz vorgebrachter Bedenken auf Weisung des Kunden die Maßnahmen dennoch durchführt. In diesem Falle hat der Kunde die Agentur von Rechten Dritter, die aufgrund dessen gegen die Agentur geltend gemacht werden, freizustellen.
8. Soweit die Agentur in Erfüllung dieses Vertrages auf Wunsch und im Namen des Kunden Verträge mit Dritten abschließt, beschränkt sich die auftragsgemäße Tätigkeit auf die Auswahl des betreffenden Vertragspartners und den Abschluss des betreffenden Vertrages unter Wahrung der in diesem Vertrag gesetzten Grenzen. Die Agentur ist insbesondere nicht verpflichtet, die Durchführung solcher Verträge selbst zu überwachen. Derart von der Agentur beauftragte Dritte sind im Verhältnis von der Agentur zum Kunden nicht Erfüllungsgehilfen der Agentur.
9. Produkthaftung: Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
10. Höhere Gewalt: Wird die Durchführung des Projektes infolge bei Vertragsabschluss nicht vorhersehbarer höherer Gewalt (z.B. Gewitter, Sturm, Hagel) und aufgrund von besonderen Ereignissen (Krieg, Terror, Streik, behördliche Anordnungen und/oder Verfügungen, Epidemien etc.) erheblich erschwert, gefährdet oder unmöglich, so kann die Agentur die Veranstaltung verkürzen oder absagen. In diesen Fällen kann die Agentur dem Auftraggeber einen bis zum Eintritt der höheren Gewalt geleisteten Aufwand und nicht mehr stornierbare Kosten Dritter nach Projektfortschritt in Rechnung stellen.

IX. Urheber- und Verwertungsrechte / Verschwiegenheit / Datenschutz
1. Grundsatz: Grundsätzlich verbleiben sämtliche Urheberrechte und Verwertungsrechte an den von der Agentur geschaffenen Produkten und Leistungen, auch einzelne Teile daraus, bei ihr als Schöpferin. Durch Zahlung des Honorars werden auf den Auftraggeber lediglich die Verwendungs- und Nutzungsrechte im Rahmen und im Umfang des schriftlichen Auftrages für die Dauer des Vertragszweckes übertragen. Die Erweiterungen diesbezüglicher Rechte, insbesondere neue Auflagen oder Nutzung der Produkte mit anderen Medien, auch Veranstaltungswiederholungen, werden grundsätzlich nur im Rahmen der Erteilung eines neuen Auftrages gestattet. Der Auftraggeber erhält für weitere Marketingmaßnahmen ohne besondere Vereinbarung an Produkten oder Leistungen der Agentur grundsätzlich keine wie auch immer gearteten Rechte. Änderungen von Produkten oder Leistungen der Agentur durch den Auftraggeber sind nur mit schriftlicher Zustimmung der Agentur gestattet. Für Nutzungen von Produkten oder Leistungen der Agentur, die über den ursprünglichen Vertragszweck hinausgehen, gebührt der Agentur eine gesonderte angemessene Vergütung; dies unbeschadet der Voraussetzung der vorhergehenden schriftlichen Zustimmung durch die Agentur.
2. Entwürfe: Über das Vorstehende hinaus verbleiben sämtliche Rechte an Entwürfen, die dem Auftraggeber im Rahmen der Vertragsanbahnung präsentiert oder übergeben worden sind, uneingeschränkt bei der Agentur. Wird der Auftrag nicht erteilt, so sind sämtliche Entwürfe an die Agentur herauszugeben oder auf Verlangen zu vernichten. Anderweitige Verwendung der Entwürfe ganz, teilweise oder in abgeänderter Form ist dem Auftraggeber untersagt. Auf das Urhebergesetz wird ausdrücklich hingewiesen.
3. Materialien des Auftraggebers: Stellt der Auftraggeber im Rahmen der Realisierung des Auftrages der Agentur eigene Materialien (Logos, Fotos, Videos, Bilder, Banner, Texte, Klangproben etc.) zur Verfügung, so garantiert der Auftraggeber, dass diese Materialien frei von Rechten Dritter sind oder dass die zur Realisierung des Projektes erforderlichen Verwertungs- und Nutzungsrechte dem Auftraggeber uneingeschränkt zustehen. Auf Verlangen der Agentur hat der Auftraggeber die entsprechenden Freigabeerklärungen der Urheberrechtsinhaber vorzulegen. Der Auftraggeber stellt die Agentur unwiderruflich von etwaigen Ansprüchen Dritter in unbeschränkter Höhe einschließlich etwaiger Rechtsverfolgungskosten frei.
4. Kennzeichnung: Die Agentur ist berechtigt auf allen Informationsmitteln, Produkten u. sonstigen Leistungen auf den Auftraggeber, in welcher Form auch immer, hinzuweisen ohne dass dem Auftraggeber hierfür ein Entgeltanspruch erwächst. Nebst diesen Bestimmungen gelten sämtliche deutsche Bestimmungen betreffend geistiges Eigentum.
5. Die Agentur ist berechtigt, die Produktion auf Bild- und Tonträgern jeder Art zu dokumentieren und alle sich aus dem Vertragsverhältnis ergebenden Foto-, Video- und Filmaufnahmen, sowie sonstige technische Reproduktionen zur Eigenwerbung oder zu redaktionellen Zwecken zu verbreiten oder zu veröffentlichen, und zwar ohne Einschränkung des räumlichen, sachlichen und zeitlichen Geltungsbereichen. Die Agentur behält sich ein Einspruchsrecht für eine über den Vertrag hinausgehende Nutzung und Verbreitung von Bild- und Tonträgern jeder Art durch den Auftraggeber oder durch Dritte vor.
6. Beide Vertragsparteien verpflichten sich, keinem Dritten Auskunft über das vereinbarte Honorar zu geben. Die Vertragsparteien gestatten sich gegen-seitig, Pressemitteilungen herauszugeben. Agentur ist in Publikationen auf Verlangen als Urheber und durchführende Agentur namentlich zu nennen.
7. Die Vertragsparteien werden Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse des anderen Vertragspartners, die während der Durchführung dieses Vertrages anvertraut oder bekannt geworden sind, auch nach Beendigung des Vertrages vertraulich behandeln.
8. Werden unter den Vertragsparteien personenbezogene Daten weitergegeben, werden die Vertragsparteien insoweit alle datenschutzrechtlichen Anfor-derungen nach der EU-DSGVO und dem BDSG beachten. Für diesen Fall wird ein Auftragsdatenverarbeitungsvertrag zwischen den Parteien abgeschlossen.
Sollten aufgrund der Konzeption des Projektes Daten von der Agentur an Dritte weitergegeben werden (z.B. Einladungsmanagement, Erfassung nach Infektionsschutzgesetz, Teilnehmerlisten für Drittanbieter, o.ä.), wird die Agentur auch insoweit einen entsprechenden Auftragsdatenverarbeitungsvertrag abschließen, um den Datenschutz zu gewährleisten. Die ausführliche Datenschutzerklärung der Agentur befindet sich unter https://www.maximize-marketing.de/datenschutz/.

X. Allgemeine Vertragsabwicklung der Leistungen durch die Agentur / Mitwirkung des Auftraggebers
1. Leistungsphasen, Abnahme: Grundsätzlich sind die Leistungen der Agentur in drei Phasen unterteilt: Die Konzeptphase, die Planungsphase und die Fertigstellungs- oder Endproduktionsphase. Der Umfang der einzelnen Leistungsphasen und ihre zeitliche Dauer werden durch den schriftlichen Auftrag bestimmt. Die Bezahlung erfolgt nach vorgegebenem Projektfortschritt. Nach Fertigstellung des Produktes oder der Leistung ist der Auftraggeber verpflichtet, die Leistung abzunehmen. Die Abnahme ist auf Verlangen schriftlich zu erklären. Vorgelegte Abnahmeprotokolle sind zu unterzeichnen.
2. Teilabnahmen: Insbesondere nach jeder Leistungsphase ist die Agentur berechtigt, dem Auftraggeber einzelne Bestandteile des Gesamtwerkes zur Teilabnahme vorzulegen. Der Auftraggeber ist zur Teilabnahme verpflichtet, sofern die betreffenden Bestandteile der Produktion den vereinbarten Anforderungen entsprechen. Geringfügige Mängel berechtigen nicht zur Abnahmeverweigerung.
3. Vorleistungen: Die Agentur ist jederzeit berechtigt, insbesondere zur Sicherstellung von Vorleistungen Dritter (z.B. Reservierungskosten, Kautionen, Künstlergagen, Transportmittel- und Unterkunftsreservierungen, Produkteinkäufe etc.) eine angemessene Vorauszahlung von dem Auftraggeber zu verlangen.
4. Leistungsfristen, Verspätung und Folgen: Liefer- und Fertigstellungstermine gelten nur als verbindlich vereinbart, wenn der Auftraggeber, die zur Realisation des Projektes erforderlichen Informationen und Materialien in dem vereinbarten Darstellungsmedium bis zu dem vertraglich vereinbarten Zeitpunkt vollständig der Agentur zur Verfügung gestellt hat. Die Agentur bemüht sich die vereinbarten Termine einzuhalten. Im Falle zurechenbarer Nichteinhaltung von Terminen ist der Auftraggeber erst dann zur Geltendmachung allfälliger daraus entstandener Ansprüche berechtigt, nachdem er der Agentur eine angemessene Nachfrist gesetzt hat. Die Frist beginnt mit Zugang eines entsprechenden Mahnschreibens.
5. Folgen der verspäteten Mitwirkung des Auftraggebers: Überschreitet der Auftraggeber den für seine Mitwirkungspflichten vereinbarten Zeitpunkt, so haftet die Agentur grundsätzlich nicht für die Folgen der verspäteten Realisierung des Projektes. Einer besonderen Aufforderung der Agentur an den Auftraggeber oder einer Erinnerung an die Einhaltung des Zeitplanes bedarf es ausdrücklich nicht. Ändern sich aufgrund der verspäteten Informationserteilung oder einer verspäteten Entscheidung durch den Auftraggeber die Produktionskosten etwa durch notwendig werdende Sonn-, Feiertags- oder Nachtarbeiten, Umbuchungen, Stornierungen, Erweiterung oder Reduzierung der Personenzahlen, so fallen diese Kosten dem Auftraggeber zur Last. Die Agentur wird sich jedoch bemühen, die Zusatzkosten so gering wie möglich zu halten.
6. Zahlungen: Sämtliche Rechnungen der Agentur sind mit Rechnungsstellung fällig und nach Rechnungserhalt abzugsfrei zu zahlen. Falls sich im Lauf der Veranstaltungs-Planung das Budget verändert, ist die Agentur berechtigt entsprechend angepasste A-Conto-Beträge in Rechnung zu stellen. Bei sehr umfangreichen und langwierigen Projekten ist die Agentur darüber hinaus berechtigt nach jeder Leistungsphase Teilzahlungen in Rechnung zu stellen. Bei Zahlungsverzug werden 9 % über dem Basiszinssatz der Europäischen Zentralbank als Verzugszinsen berechnet. Im Mahnungsfall werden zusätzlich Mahnspesen von 12,- Euro berechnet. Gerät der Auftraggeber mit der Zahlung einer A-Conto- oder Teilrechnung in Verzug, so ist die Agentur berechtigt, die Erbringung weiterer Leistungen bis zum Eingang der Zahlung zu verweigern. Im Falle des Zahlungsverzuges des Auftraggebers verlieren sämtliche Liefer- und Produktionsfristen ihre Gültigkeit.
7. Aufrechnungsverbot: Gegen die Rechnungsforderungen der Agentur ist eine Aufrechnung mit bestrittenen oder nicht rechtskräftig festgestellten Forderungen ausgeschlossen.
8. Stornobedingungen: Bei Rücktritt durch den Auftraggeber kann die Agentur angemessenen Ersatz für die getroffenen Vorkehrungen einschließlich des entgangenen Gewinns und ihrer Aufwendungen verlangen. An Stelle der konkreten Berechnung der Entschädigung für den Rücktritt, kann die Agentur unter Berücksichtigung der gewöhnlich ersparten Aufwendungen, folgenden pauschalisierten Anspruch auf Rücktrittsgebühren geltend machen. Die pauschalierten Rücktrittskosten betragen:
➢ bis drei Monate vor Veranstaltungsbeginn 30 % des vereinbarten Honorars
➢ bis zwei Monate vor Veranstaltungsbeginn 50 % des vereinbarten Honorars
➢ bis einen Monat vor Veranstaltungsbeginn 60 % des vereinbarten Honorars
➢ bis zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn 75 % des vereinbarten Honorars
➢ ab zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn 90 % des vereinbarten Honorars
Berechnungsgrundlage ist das mit dem Auftraggeber vereinbarte Honorar zzgl. USt. abzüglich der ersparten Aufwendungen (Fahrtkosten, Übernachtung, Verpflegung etc.). Dem Auftraggeber bleibt unbenommen den Nachweis zu führen, dass im Zusammenhang mit der Stornierung keine oder geringere Kosten entstanden sind als die von der Agentur in der Pauschale ausgewiesenen Kosten. Außerdem hat die Agentur im Falle des Rücktritts durch den Auftraggeber Anspruch auf alle bis zum Zeitpunkt des Rücktritts im Zusammenhang mit dem Vertrag angefallenen Fremdkosten, Stornogebühren etc.

XI. Schlussbestimmungen
1. Sollten eine einzelne oder mehrere Bestimmungen des Vertrages unwirksam sein oder werden, so berührt dies nicht die Wirksamkeit des Vertrages im Übrigen. Die unwirksame Bestimmung ist von den Vertragsparteien durch eine wirksame Bestimmung zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Sinn und Zweck des Vertrages entspricht.
2. Mündliche Nebenabreden gelten als nicht getroffen. Änderungen und Ergänzungen des Vertrages bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für einen Verzicht auf die Schriftform.
3. Diese Vereinbarung und das gesamte Rechtsverhältnis zwischen den Vertragsparteien unterliegen dem Recht der Bundesrepublik Deutschland.
4. Für alle Streitigkeiten, die sich aus der Geschäftsbeziehung mit der Agentur ergeben, wird das Amtsgericht Soest bzw. das Landgericht Arnsberg als Gerichtsstand vereinbart.
Stand: 18.02.2021

Maximize AGBs Incentive

Folgende Reisebedingungen werden vom Kunden bei der Buchung anerkannt und damit Bestandteil des mit MAXIMIZE Marketing GmbH, Am Sonnenhang 17, 59519 Möhnesee – geschlossenen Incentive-Reisevertrages. Die Reisebedingungen ergänzen die gesetzlichen Regelungen der §§ 651 a – y BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) sowie die Informationsvorschriften für Reiseveranstalter gemäß §§ 4 – 11 BGB – InfoV (Verordnung über Informations- und Nachweispflichten nach bürgerlichem Recht) und regeln die Rechtsbeziehungen zwischen Ihnen und uns. Abweichungen in den jeweiligen Reiseausschreibungen oder Kataloghinweisen haben Vorrang.

I. Anmeldung und Bestätigung
1. Mit der Reiseanmeldung durch den Kunden bietet dieser dem Veranstalter MAXIMIZE Marketing GmbH (im Folgenden MM genannt) den Abschluss des Reisevertrages verbindlich an. Die Anmeldung kann mündlich (per Telefon), schriftlich oder auf elektronischem Weg (per E-Mail) erfolgen. Bei Gruppenanmeldungen erfolgt die Anmeldung durch den Anmelder auch für alle in der Anmeldung mit aufgeführten Teilnehmer, für deren Vertragsverpflichtungen der Anmelder wie für seine eigenen Verpflichtungen haftet, sofern er diese Verpflichtung durch ausdrückliche, gesonderte Erklärung übernommen hat
2. An seine Anmeldung ist der Kunde bis zur Annahme durch MM, jedoch längstens 16 Tage ab Datum der Anmeldung gebunden (die Zeit wird benötigt, um die Verfügbarkeit der bestellten Leistungen zu überprüfen).
3. Personen, die das 18. Lebensjahr noch nicht erreicht haben, benötigen zur Vornahme einer Reiseanmeldung eine Einverständniserklärung ihrer Eltern.
4. Der Reisevertrag wird für MM verbindlich, wenn diese dem Kunden die Buchung und den Preis der Reise schriftlich bestätigt.
5. Ändernde oder ergänzende Abreden zu den, im Angebot beschriebenen Leistungen sowie zu den Reisebedingungen bedürfen einer schriftlichen Vereinbarung mit MM.

II. Vermittlung von Fremdleistungen
1. Vermittelt MM ausdrücklich in fremden Namen lediglich einzelne Reiseleistungen, so etwa Nurflug, Kongresse, Konzert-, Sport-, Theaterveranstaltungen, Ausflüge, Safaris, Fährtransporte, Führungen, Sonderveranstaltungen, Busreisen, Hotel-aufenthalte für Selbstfahrer, Linienbeförderung, Mietwagen etc., so richtet sich das Zustandekommen des Reisevertrages und dessen Inhalt nach den jeweiligen Bedingungen des Vertragspartners (Leistungsträgers) des Kunden.
2. Angaben über vermittelte Leistungen fremder Leistungsträger im Reiseprospekt beruhen ausschließlich auf deren Angaben MM gegenüber und stellen keine eigene Zusicherung von MM gegenüber dem Kunden dar. Für Leistungsstörungen im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden (z.B. Konzerte, Theateraufführungen, Sportveranstaltungen, Ausflüge, Mietwagen etc.) und die in der Reisebeschreibung und der Buchungsbestätigung ausdrücklich und unter Angabe des vermittelten Vertragspartners als Fremdleistung gekennzeichnet werden, haftet MM auch bei Teilnahme der Reiseleitung an diesen Sonderveranstaltungen nicht.
3. Eine Haftung regelt sich in diesem Falle nach den Bedingungen dieser Leistungsträger, worauf der Kunde ausdrücklich hingewiesen wird und die dem Kunden auf Wunsch zugänglich gemacht werden. Im Übrigen gilt Ziffer X. 4.
4. MM ist gemäß der EU-Verordnung 2111/2005 verpflichtet, Sie bei Buchung über die Identität der ausführenden Fluggesellschaft zu unterrichten. Steht eine ausführende Fluggesellschaft bei Buchung noch nicht fest, sind Sie insoweit zunächst über die Identität der wahrscheinlich ausführenden Fluggesellschaft zu unterrichten. Sobald die Identität endgültig feststeht, werden Sie entsprechend unterrichtet. Im Falle eines Wechsels der ausführenden Fluggesellschaft nach Buchung sind Sie über den Wechsel so rasch wie möglich zu unterrichten. Die Liste von Fluggesellschaften, die in der EU einer Betriebsuntersagung unterliegen (Black List), finden Sie unter: http://www.eu-info.de/leben-wohnen-eu/schwarze-liste-flugzeugesellschaften/

III. Bezahlung, Reiseunterlagen
1. Bei Vertragsabschluss wird gegen Aushändigung der Bestätigung die Anzahlung in Höhe von 25 % des Gesamtpreises fällig, soweit die gebuchte Reise eine Flugbeförderung enthält. Enthält die gebuchte Reise keine Flugbeförderung, wird eine Anzahlung in Höhe von 20 % des Gesamtpreises fällig. Zur Absicherung der Kundengelder hat MM eine Insolvenzversicherung abgeschlossen. Ein entsprechender Sicherungsschein wird dem Kunden bereits mit der Reisebestätigung ausgehändigt.
2. Der restliche Reisepreis wird vier Wochen vor Reisebeginn fällig. Nach vollständigem Zahlungsausgleich erfolgt der Versand der Reiseunterlagen. Liegen zwischen Buchung und Reisebeginn weniger als 30 Tage, so wird der restliche Reisepreis sofort fällig. MM behält sich vor, Reiseunterlagen von fremden Leistungsträgern (z.B. Eintrittstickets, Hotelgutscheine etc.) am Reise- bzw. Veranstaltungsort auszuhändigen. Für den Fall, dass Eintrittstickets seitens der Fremdveranstalter oder Ticket-Agenturen nicht ausgeliefert werden, ist MM befugt, entsprechend gleichwertige Tickets an den Kunden auszuhändigen.
3. Wird der Reisepreis bis zum Reiseantritt nicht vollständig bezahlt, wird der Vertrag aufgelöst. MM kann als Entschädigung Rücktrittsgebühren entsprechend V. Ziffer 2 der AGB verlangen, es sei denn, dass bereits zu diesem Zeitpunkt ein erheblicher Reisemangel vorliegt.

IV. Leistungsänderungen
1. Vor Vertragsschluss kann MM jederzeit eine Änderung der Leistungsbeschreibungen vornehmen, über die der Kunde vor Buchung selbstverständlich informiert wird.
2. Änderungen wesentlicher Reiseleistungen gegenüber dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsschluss und vor Reisebeginn notwendig werden und von MM nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet, soweit sie nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen.
3. MM ist verpflichtet, den Kunden über Leistungsänderungen unverzüglich nach Kenntnis von dem Änderungsgrund auf einem dauerhaften Datenträger zu informieren. Gegebenenfalls wird MM dem Kunden eine unentgeltliche Umbuchung oder einen unentgeltlichen Rücktritt anbieten.
4. Im Fall einer erheblichen Änderung einer wesentlichen Eigenschaft der Reiseleistung oder der Abweichung von besonderen Vorgaben des Kunden, die Inhalt des Pauschalreisevertrages geworden sind, ist der Kunde berechtigt, innerhalb einer von MM gleichzeitig mit Mitteilung der Änderung gesetzten angemessenen Frist entweder die Änderung anzunehmen oder unentgeltlich vom Pauschalreisevertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer Ersatzreise zu verlangen, wenn MM ihm eine solche Reise angeboten hat. Wenn der Kunde gegenüber MM nicht oder nicht innerhalb der gesetzten Frist reagiert, gilt die mitgeteilte Änderung als angenommen. Hierauf ist der Kunde in der Erklärung gemäß Ziffer 3. in klarer, verständlicher und hervorgehobener Weise hinzuweisen.
5. Eventuelle Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt, soweit die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind. Hatte MM für die Durchführung der geänderten Reise bzw. Ersatzreise bei gleichwertiger Beschaffenheit geringere Kosten, ist dem Kunden der Differenzbetrag entsprechend § 651m Abs. 2 BGB zu erstatten.
6. Bei Schiffsreisen entscheidet über notwendig werdende Änderungen der Fahrtzeit und / oder der Routen, etwa aus Sicherheits- oder Witterungsgründen, allein der Kapitän.

V. Rücktritt durch den Kunden / Nichtinanspruchnahme von Leistungen
1. Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Maßgeblich ist der Zugang der Rücktrittserklärung bei MM. Die Rücktrittserklärung sollte bei MM aus Eigeninteresse des Kunden und aus Beweissicherungsgründen schriftlich erfolgen.
2. Bei Rücktritt durch den Kunden kann MM angemessenen Ersatz für die getroffenen Reisevorkehrungen und seine Aufwendungen in Abhängigkeit von dem jeweiligen Reisepreis verlangen.
3. MM hat bei der Berechnung der Entschädigung gewöhnlich ersparte Aufwendungen und gewöhnlich mögliche anderweitige Verwendungen der Reiseleistungen berücksichtigt. Die Entschädigung wird nach dem Zeitpunkt des Zugangs der Rücktrittserklärung des Kunden wie folgt berechnet:
Flugpauschalreisen mit Linien- oder Charterflug:
• bis zum 31. Tag vor Reiseantritt 20 %
• ab dem 30. Tag vor Reiseantritt 25 %
• ab dem 22. Tag vor Reiseantritt 35 %
• ab dem 15. Tag vor Reiseantritt 50 %
• ab dem 8. Tag vor Reiseantritt 70 %
• ab dem 2. Tag vor Reiseantritt bis zum Tag des Reiseantritts oder bei Nichtantritt der Reise 90 % des Reisepreises;
Bei eigener Anreise, Bahn- und Busreisen:
• bis 22. Tag vor Reisebeginn 20 %
• ab 21. bis 15. Tag vor Reisebeginn 30 %
• ab 14. bis 7. Tag vor Reisebeginn 45 %
• ab 6. Tag vor Reisebeginn 70 %
• am Tag des Reiseantritts oder bei Nichterscheinen 90 %
4. Dem Kunden bleibt es in jedem Fall unbenommen, MM nachzuweisen, dass diesem überhaupt kein oder ein wesentlich niedrigerer Schaden entstanden ist, als die von ihr geforderte Pauschale.
5. MM behält sich vor, anstelle der vorstehenden Pauschalen eine höhere, konkrete Entschädigung zu fordern, soweit MM nachweist, dass ihr wesentlich höhere Aufwendungen als die jeweils anwendbare Pauschale entstanden sind. In diesem Fall ist MM verpflichtet, die geforderte Entschädigung unter Berücksichtigung der ersparten Aufwendungen und einer etwaigen, anderweitigen Verwendung der Reiseleistungen konkret zu beziffern und zu belegen.
6. Rücktrittsgebühren sind sofort fällig.
7. Das gesetzliche Recht des Reisenden, gemäß § 651e BGB vom MM durch Mitteilung auf einem dauerhaften Datenträger zu verlangen, dass statt seiner ein Dritter in die Rechte und Pflichten aus dem Pauschalreisevertrag eintritt, bleibt durch die vorstehenden Bedingungen unberührt. Eine solche Erklärung ist in jedem Fall rechtzeitig, wenn sie MM 7 Tage vor Reisebeginn zugeht.
8. Eintrittskarten sind von den in Ziffer V. Ziffer 3 aufgezählten pauschalisierten Entschädigungen ausgeschlossen. Die Rücknahme oder der Umtausch bereits bestellter Eintrittskarten ist nicht möglich und wird mit 100 % berechnet.
9. Nimmt der Kunde einzelne Reiseleistungen, die ihm ordnungsgemäß angeboten wurden, nicht in Anspruch aus Gründen, die ihm zuzurechnen sind (z. B. wegen vorzeitiger Rückreise oder aus sonstigen zwingenden Gründen), hat er keinen Anspruch auf anteilige Erstattung des Reisepreises. MM wird sich um Erstattung der ersparten Aufwendungen durch die Leistungsträger bemühen. Diese Verpflichtung entfällt, wenn es sich um völlig unerhebliche Leistungen handelt oder wenn einer Erstattung gesetzliche oder behördliche Bestimmungen entgegenstehen.

VI. Reise-Versicherung
MM empfiehlt dringend den Abschluss einer Reise-Rücktrittskosten-Versicherung und einer Reise-Kranken-Versicherung sowie einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit bzw. eines Reiseversicherungs-Komplettpaketes. Bei der Vermittlung ist MM Ihnen gerne behilflich. Es gelten die jeweiligen Versicherungsbedingungen des Versicherungsunternehmens. MM ist lediglich Vermittler dieser Leistungen. Der Kunde ist gegen Unfall durch die einzelnen Beförderungsunternehmen (z.B. Fluggesellschaften) nach den jeweils gültigen Bestimmungen versichert.

VII. Rücktritt und Kündigung durch MM
1. MM kann den Reisevertrag ohne Einhaltung einer Frist kündigen, wenn die Durchführung der Reise trotz einer entsprechenden Abmahnung durch MM von einem Reiseteilnehmer nachhaltig gestört wird. Das gleiche gilt, wenn sich jemand in starkem Maß vertragswidrig verhält. MM behält jedoch den Anspruch auf den Reisepreis. Evtl. Mehrkosten für die Rückbeförderung trägt der Störer selbst. MM hat sich den Wert ersparten Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen zu lassen, die aus einer anderen Verwendung nicht in Anspruch genommener Leistungen erlangt werden einschließlich evtl. Erstattungen durch Leistungsträger. Die Kündigung des Reisevertrages kann auch im Namen der MM durch den Reiseleiter oder örtliche Vertreter von MM ausgesprochen werden.
2. Bei Nichterreichen einer in der Reiseausschreibung, der Reisebestätigung oder anderen Reiseunterlagen angegebenen Mindestteilnehmerzahl kann MM bis 4 Wochen vor Reiseantritt von der Reise zurücktreten. Eine Information an die Kunde erfolgt durch MM unverzüglich, sofern zu einem früheren Zeitpunkt ersichtlich wird, dass die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden kann. Eine Rückerstattung des Reisepreises erfolgt umgehend.
3. MM kann vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten, wenn MM aufgrund unvermeidbarer, außergewöhnlicher Umstände an der Erfüllung des Reisevertrages gehindert ist, in diesem Fall hat MM den Rücktritt unverzüglich nach Kenntnis von dem Rücktrittsgrund zu erklären. Tritt MM vom Vertrag zurück, verliert MM den Anspruch auf den vereinbarten Reisepreis.

VIII. Außergewöhnliche Umstände – Höhere Gewalt
1. Wird die Reise infolge bei Vertragsschluss nicht vorhersehbarer höherer Gewalt (z.B. durch Streiks, Krieg, innere Unruhen, Naturkatastrophen, Terrorismus, Epidemien etc.) erheblich erschwert, gefährdet, oder beeinträchtigt, können sowohl der Kunde als auch MM den Reisevertrag kündigen. MM zahlt den vom Kunden gezahlten Reisepreis unter Abzug einer, für erbrachte oder zur Beendigung der Reise noch zu erbringende Reiseleistungen angemessenen Entschädigung, unverzüglich zurück. Im Fall einer Kündigung stehen dem Kunden außerdem die Rechte aus IV. Ziffer 3 zu.
2. Erfolgt die Kündigung nach Antritt der Reise, ist MM verpflichtet, die notwendigen Maßnahmen zu treffen, insbesondere den Reiseteilnehmer, falls das vertraglich vereinbart ist, zurück zu befördern. Die Mehrkosten für die Rückbeförderung tragen die Parteien zur Hälfte, die übrigen Mehrkosten hat der Kunde zu tragen.
3. Reisehinweise des Auswärtigen Amtes erhalten Sie im Internet unter „www.auswaertiges-amt.de“ oder unter der Telefonnummer: (030) 5000-2000.

IX. Gewährleistung
Dem Kunden stehen u.a. folgende Rechte aus dem Reisevertragsgesetz zu:
1. Wird eine Reiseleistung nicht oder nicht vertragsgemäß erbracht, kann der Kunde innerhalb angemessener Zeit Abhilfe verlangen. MM kann auch in der Weise Abhilfe schaffen, dass er eine gleich- oder höherwertige Ersatzleistung erbringt. MM kann die Abhilfe verweigern, wenn sie einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert.
2. Der Kunde kann nach Beendigung der Reise eine Herabsetzung des Reisepreises verlangen, falls Reiseleistungen nicht vertragsgemäß erbracht worden sind und er es nicht schuldhaft unterlässt, den Mangel anzuzeigen.
3. Wird eine Reise infolge eines Mangels erheblich beeinträchtigt und leistet MM innerhalb einer angemessenen Frist keine Abhilfe, kann der Kunde im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen den Reisevertrag kündigen. Dasselbe gilt, wenn dem Kunden die Reise infolge eines Mangels aus wichtigem, für MM erkennbarem Grund nicht zuzumuten ist. Im Eigeninteresse der Kunden und aus Beweissicherungsgründen sollte dies schriftlich erfolgen. Der Bestimmung einer Frist für die Abhilfe bedarf es nicht, wenn Abhilfe unmöglich ist oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes Interesse des Kunden gerechtfertigt ist. Wird der Vertrag danach aufgehoben, behält der Kunde den Anspruch auf Rückführung. Er schuldet MM den auf die in Anspruch genommenen Leistungen entfallenen Teil des Reisepreises, sofern diese Leistungen für ihn von Interesse waren.

X. Haftung / Haftungsbeschränkung
1. Bei Vorliegen eines Reisemangels kann der Kunde unbeschadet der Herabsetzung des Reisepreises (Minderung) oder der Kündigung Schadensersatz verlangen, es sei denn, der Reisemangel ist von dem Reiseteilnehmer oder von einem Dritten verschuldet, der weder Leistungserbringer ist noch in anderer Weise an der Erbringung der von dem Pauschalreisevertrag umfassten Reiseleistungen beteiligt ist und für MM nicht vorhersehbar oder nicht vermeidbar war oder durch unvermeidbare, außergewöhnliche Umstände verursacht wurde. Der Kunde/Reiseteilnehmer kann auch eine angemessene Entschädigung in Geld wegen nutzlos aufgewandter Urlaubszeit verlangen, wenn die Reise vereitelt oder erheblich beeinträchtigt wird.
2. Die vertragliche Haftung von MM auf Schadensersatz für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist insgesamt auf die Höhe des dreifachen Reisepreises beschränkt, soweit ein Schaden des Reiseteilnehmers weder vorsätzlich noch grob fahrlässig durch MM herbeigeführt worden ist. Die Beschränkung auf den dreifachen Reisepreis gilt auch, soweit MM für einen dem Reiseteilnehmer entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.
3. Für alle gegen MM gerichteten Schadensersatzansprüche aus unerlaubter Handlung, die nicht auf Vorsatz oder Fahrlässigkeit beruhen, haftet MM bei Sachschäden bis zur Höhe des dreifachen Reisepreises. Diese Haftungshöchstsummen gelten jeweils je Reiseteilnehmer und Reise. Möglicherweise darüberhinausgehende Ansprüche nach dem Montrealer Abkommen bzw. dem Luftverkehrsgesetz bleiben von der Beschränkung unberührt.
4. MM haftet nicht für Leistungsstörungen im Bereich von Fremdleistungen, die lediglich vermittelt werden und in der Reiseausschreibung ausdrücklich als solche gekennzeichnet werden. Leistungen fremder Leistungsträger sind u.a. Kongresse, Konzert-, Sport-, Theaterveranstaltungen, Ausflüge, Safaris, Fährtransporte, Führungen, Sonderveranstaltungen, Flug- oder Busreisen, Hotelaufenthalte für Selbstfahrer, Linienbeförderung, Mietwagen.
5. Gelten für eine von einem Leistungsträger zu erbringende Reiseleistung internationale Übereinkommen oder auf solchen beruhende gesetzliche Vorschriften, nach denen ein Anspruch auf Schadenersatz nur unter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen entsteht oder geltend gemacht werden kann oder unter bestimmten Voraussetzungen ausgeschlossen ist, so kann MM sich hierauf berufen.
6. MM haftet jedoch für Leistungen, welche die Beförderung von Reiseteilnehmern vom ausgeschriebenen Ausgangsort der Reise zum ausgeschriebenen Zielort, Zwischenbeförderungen während der Reise und die Unterbringung während der Reise beinhalten sowie wenn und insoweit für einen Schaden des Kunden die Verletzung von Hinweis-, Aufklärungs- oder Organisationspflichten von MM ursächlich geworden ist.
7. Die Beförderung erfolgt auf der Grundlage der Bedingungen des jeweiligen Beförderungs-unternehmens, die auf Wunsch zugänglich gemacht werden. Die Rechte und Pflichten von MM und des Reiseteilnehmers nach dem Reisevertragsgesetz und nach den allgemeinen Reisebedingungen werden durch die Bedingungen des jeweiligen Beförderungsunternehmens nicht eingeschränkt.

XI. Mitwirkungspflichten, Beanstandungen
1. Jeder Kunde ist verpflichtet, bei Leistungsstörungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen daran mitzuwirken, evtl. Schäden zu vermeiden oder gering zu halten.
2. Beanstandungen sind an Ort und Stelle unverzüglich der Reiseleitung mitzuteilen und Abhilfe zu verlangen. Bei Nichterreichen der Reiseleitung ist dem Leistungsträger oder MM eine Schadensanzeige zu erstatten. Die Reiseleitung ist nicht befugt, etwaige Minderungs-, Schadenersatz- und sonstige Ansprüche mit Wirkung für und gegen MM anzuerkennen.
3. Soweit MM infolge einer schuldhaften Unterlassung der Mängelanzeige durch den Reiseteilnehmer nicht Abhilfe schaffen kann, kann der Kunde weder Minderungsansprüche nach § 651 m BGB noch Schadensersatzansprüche nach § 651n BGB geltend machen.
4. Unterlässt der Kunde schuldhaft einen Mangel anzuzeigen, stehen ihm Ansprüche nicht zu.
5. Der Verlust und die Beschädigung oder Verspätung von Reisegepäck sind dem Beförderungsunternehmen unverzüglich anzuzeigen. Das Beförderungsunternehmen hat die Beanstandungen schriftlich zu bestätigen. Im Übrigen gelten für Fluggepäck die Bestimmungen des Montrealer Abkommens.

XII. Eigenrisiko, Spezialprogramme, Haftungsausschluss
1. MM macht den Kunden darauf aufmerksam, dass bei Veranstaltungen im Outdoorbereich und Erlebnis-/Sportreisen ein erhöhtes Unfall-, Verletzungs- und Erkrankungsrisiko besteht. Alle Reiseteilnehmer tragen die Verantwortung, eine Reise auszuwählen, die ihrem Gesundheitszustand und ihren persönlichen physischen Fähigkeiten entspricht. Trotz umsichtiger Betreuung durch MM können Schäden nicht ausgeschlossen werden. Alle Reiseteilnehmer nehmen an diesen Touren/Aktivitäten auf eigene Gefahr teil. Im Rahmen der Kundenevents ist den Anweisungen des Begleitpersonals Folge zu leisten. Für ein Reiseteilnehmerverhalten, das gegen die Anweisungen verstößt übernimmt MM keinerlei Haftung. Minderjährige dürfen nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten teilnehmen. MM empfiehlt den Abschluss einer Unfallversicherung. MM haftet nicht für subjektive Erfolge und auch nicht für das Wetter. Des Weiteren haftet MM nicht für verloren gegangene oder beschädigte Kleidung, Elektrogeräte oder sonstige persönliche Gegenstände.
2. Die Teilnahme an bestimmten Programmen setzt ein Mindestmaß persönlicher Eignung voraus (z.B. Größe, Alter, Gesundheitszustand, Gewicht, Schwimmereigenschaft). Diese Voraussetzungen sind bei den einzelnen Programmbeschreibungen benannt. Nach erfolgter Buchung ist der Kunde dafür verantwortlich, dass die entsprechende Person, die an dem jeweiligen Programm teilnehmen soll, die Mindestvoraussetzungen erfüllt. Eine Rückerstattung der Reisekosten ist für den Fall einer Nichterfüllung der Mindestvoraussetzungen ausgeschlossen.
3. Viele Programme finden unter freiem Himmel statt und unterliegen Witterungseinflüssen. Wenn die Teilnahme an einem Programm von bestimmten Witterungsbedingungen abhängig ist, informiert MM den Kunden darüber in den Programmbeschreibungen. MM kommt in solchen Fällen jedoch nicht für Aufwendungen oder Schäden auf, die dem Kunden im Zusammenhang mit der versuchten oder erneuten Inanspruchnahme des Programms entstanden sind (z.B. Reisekosten, Unterkunft, Begleitungen, Urlaub, etc.).
4. Bei Programmen, bei denen bestimmte Fahrzeuge, bestimmte technische Einrichtungen und Techniken oder bestimmte Personen beschrieben wurden und diese am Tag der Teilnahme der Veranstaltung nicht zur Verfügung stehen, behält sich die MM das Recht vor, nach Möglichkeit entsprechenden Ersatz zu stellen.
5. Wird die Durchführung des Programms aus Gründen ganz oder teilweise vereitelt, die der Kunde zu vertreten hat, so behält MM den Anspruch auf das vereinbarte Honorar. MM wird sich jedoch dasjenige anrechnen lassen, was sie infolge der Befreiung von der Leistung erspart und durch anderweitige Verwendung ihrer Arbeitskraft erwirbt oder zu erwerben böswillig unterlässt.
6. Abweichungen bei den Programmen von dem vereinbarten Inhalt des Vertrages, die nach Vertragsabschluss notwendig werden und die von MM nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet, soweit die Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt des Programms nicht beeinträchtigen. Änderungen bei geplanten Touren im Tourverlauf sind auf Grund der Art der Touren nicht immer auszuschließen. Insbesondere bei Hoch- oder Niedrigwasser oder aus anderen Sicherheitsgründen kann nach Rücksprache mit den Teilnehmern ein Ersatzprogramm festgelegt werden.
7. Bei Abbruch oder frühzeitigem Verlassen des gebuchten Programms durch den Kunden erfolgt keine Rückerstattung.
8. Teilnehmer, die das Gruppenleben in grober Weise stören oder nachhaltig gegen die Weisungen der Betreuer verstoßen, können nach entsprechender Abmahnung von der weiteren Veranstaltung ausgeschlossen werden. Alle Sonderkosten, die als Folge durch in der Person des Teilnehmers liegenden Gründen entstehen, gehen zu Lasten des Teilnehmers. Zu diesen Kosten zählen unter anderem Kosten die durch ein verspätetes Eintreffen des Teilnehmers oder durch eine vorzeitige Rückkehr als Folge eines selbst verschuldeten Unfalls des Teilnehmers entstehen. Tritt MM bei einem akuten Notfall in Vorlage, so sind die verauslagten Beträge sofort nach Veranstaltung zu erstatten.

XIII. Ausschluss von Ansprüchen, Verjährung, Abtretung
1. Der Kunde hat sämtliche Gewährleistungsansprüche innerhalb von zwei Jahren nach dem vertraglich vorgesehenen Rückreisetermin bei MAXIMIZE Marketing GmbH – Geschäftsführerin Aida Mesic, Am Sonnenhang 17, 59519 Möhnesee, Telefon 02924/974613; Fax 02924/974615; e-mail: info@maximize-marketing.de geltend zu machen. Im Eigeninteresse des Kunden sollte die Geltendmachung schriftlich erfolgen.
2. Die Ansprüche des Kunden, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung von MM oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen von MM beruhen, verjähren in zwei Jahren. Dies gilt auch für Ansprüche auf den Ersatz sonstiger Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung von MM oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen von MM beruhen. Für den Verjährungsbeginn gilt § 199 Abs. 1 BGB. Ansprüche aus unerlaubter Handlung verjähren in drei Jahren.
3. Die Abtretung von Ansprüchen gegen MM ist ausgeschlossen.

XIV. Pass-, Zoll-, Visa-, Devisen- und Gesundheitsbestimmungen
1. MM steht dafür ein, Staatsangehörige des EU-Mitgliedsstaates, in dem die Reise angeboten wird, über Bestimmungen von Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften sowie deren eventuelle Änderungen vor Reiseantritt zu unterrichten. Angehörige anderer Staaten sollten sich bei den für die zuständigen Botschaften/Konsulaten erkundigen.
2. MM haftet nicht für die rechtzeitige Erteilung und den Zugang notwendiger Visa durch die jeweilige diplomatische Vertretung, wenn der Kunde MM mit der Besorgung beauftragt hat, es sei denn, dass die Verzögerung von MM zu vertreten ist. Zur Erlangung von Visa etc. bei den zuständigen Stellen muss man mit einem ungefähren Zeitraum von etwa acht Wochen rechnen.
3. Der Kunde ist für die Einhaltung aller für die Durchführung der Reise wichtigen Vorschriften selbst verantwortlich. Alle Nachteile, insbesondere die Zahlung von Rücktrittskosten, die aus der Nichtbefolgung dieser Vorschriften erwachsen, gehen zu seinen Lasten, ausgenommen wenn sie durch eine schuldhafte Falsch- oder Nichtinformation von MM bedingt sind.
4. Der Kunde muss selbst in Erfahrung bringen, ob die Reiseteilnehmer für die Reise einen Reisepass benötigen oder der Personalausweis genügt. Der Reisepass oder der Personalausweis muss die für die Reise ausreichende Gültigkeitsdauer besitzen. Kinder benötigen eigene Reisedokumente.
5. Zoll- und Devisenvorschriften werden in verschiedenen Ländern sehr streng gehandhabt. Der Kunde sollte sich hierüber genau informieren und die Vorschriften unbedingt befolgen.
6. Von verschiedenen Staaten werden bestimmte Impfzeugnisse verlangt, die nicht jünger als 8 Tage und nicht älter als 3 Jahre (Pocken) bzw. 10 Jahre (Gelbfieber) sein dürfen. Derartige Impfzeugnisse sind auch deutschen Behörden vorzuweisen, sofern Sie aus bestimmten Ländern (z. B. Afrika, Vorderer Orient) zurückkehren.

XV. Datenschutz
1. Die Erhebungen und Verarbeitungen aller personenbezogenen Daten erfolgen nach dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) sowie den Bestimmungen der EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO). Die personenbezogenen Daten, die der Kunde MM zur Verfügung stellt, werden elektronisch verarbeitet und genutzt, soweit sie zur Vertragsdurchführung erforderlich sind. Die ausführliche Datenschutzerklärung von MM befindet sich unter https://www.maximize-marketing.de/datenschutz/.
2. Datenübermittlung an staatliche Stellen oder Behörden erfolgen nur im Rahmen gültiger Rechtsvorschriften. Die Zollbehörden der USA haben alle Fluggesellschaften gesetzlich verpflichtet, die Flug- und Reservierungsdaten jedes Passagiers zur Verfügung zu stellen. Diese Daten werden von den USA-Zollbehörden ausschließlich zu Sicherheitszwecken verwendet.

XVI. Schlussbestimmungen
1. Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Reisevertrages hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Reisevertrages zur Folge. Das Gleiche gilt für die vorliegenden Reisebedingungen. Die unwirksame Bestimmung ist von den Vertragsparteien durch eine wirksame Bestimmung zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Sinn und Zweck des Vertrages entspricht.
2. Mündliche Nebenabreden gelten als nicht getroffen. Änderungen und Ergänzungen des Vertrages bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für einen Verzicht auf das Schriftformerfordernis.
3. Diese Vereinbarung sowie das gesamte Rechtsverhältnis zwischen den Vertragsparteien unterliegen dem Recht der Bundesrepublik Deutschland.
4. Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten, die mit diesem Vertrag in unmittelbarem oder mittelbarem Zusammenhang stehen, ist – soweit zulässig – das Amtsgericht Soest bzw. Landgericht Arnsberg, unabhängig davon, wer von beiden Vertragsparteien Klage erhebt.
Stand Februar 2021